Hirschgulasch in Johannisbeersauce

Es wird wieder kühler draußen und was gibt es schöneres, als sich mit einem leckeren Essen zu wärmen…Da wir sonntags gerne etwas Besonderes essen, gab es heute leckeren Hirschgulasch.

Wir wohnen sehr ländlich und in unserer Nachbarschaft wird gerne gejagt, weshalb wir häufig in den Genuss von wirklich frischem Wild kommen. Diesmal bekamen wir 1kg bestes Hirschgulasch, das wir direkt verarbeitet und genossen haben ;.)

Und das braucht Ihr zum Nachkochen für 4 Personen:

  • 750g Hirschgulasch
  • 1 gr. Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 12 Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 450ml Rotwein
  • 50g Butter
  •  EL Mehl
  • 300ml Rinderbrühe
  • 350g schwarze Johannisbeeren
  • 1 Prise Salz

Die Zwiebel und die Karotte schälen und dünne Scheiben schneiden.

Das Fleisch in ca. 2,5 cm schneiden und zusammen mit dem Lorbeer, dem Pfeffer, der Karotte und der Zwiebel in eine tiefe Schüssel geben.

Mit dem Rotwein übergießen und zugedeckt über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Am nächsten Tag das Fleisch von der  Marinade trennen und gut abtropfen lassen.

Das Fleisch hat nun eine schöne dunkelrote Farbe bekommen.

Die Lorbeerblätter und das Gemüse aufbewahren, die Pfefferkörner entsorgen.

Etwas Butter in einem Schmortopf schmelzen und das Fleisch von allen Seiten darin scharf anbraten, dann aus dem Topf nehmen. In dem Sud das Gemüse andünsten, bis die Zwiebeln leicht glasig sind.  Das Mehl zugeben und ca. 1-2 Minuten anschwitzen lassen, mit Rotwein und Brühe nach und nach aufgießen. Dann die Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer zugeben und den Gulasch zugedeckt 2 Stunden schmoren lassen. Die Sauce wird cremig werden, soll aber nie zu fest werden. Daher bei Bedarf immer wieder etwas Brühe zugeben.

Nach der Garzeit die Lorbeerblätter entnehmen.

Ich lasse die Sauce dann immer schon so, man kann aber auch das Fleisch entnehmen, die Sauce  pürieren und dann über das Fleisch geben.

Hierzu passen perfekt ( am Cheatday ) selbstgemachte Spätzle, ansonsten aber auch eine leckere Lowcarb-Beilage eurer Wahl 😉

Eure Katharina

 

Pulled Pork- wahlweise als Sandwiches mit Rosmarinkartoffeln und Kräuterquark

Die Europameisterschaft hat angefangen, seid ihr auch wieder so im Fussballfieber?

Da ich es kaum bis zum ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft abwarten konnte, habe ich einfach den ganzen Tag gekocht 😛

Irgendwie gehört mich zum Fussballgucken immer fettiges, deftiges Essen und kaltes Bier und ausnahmsweise wollten wir uns auch mal etwas gönnen 😉 Deswegen gab es zum Fussballspiel leckere Pulled Pork – Sandwiches mit Rosmarinkartoffeln und Kräuterquark.

Für das Pulled Pork braucht Ihr für 4 Personen :

  • 1,5 kg Schweinenacken/-rücken
  • 150 ml Apfelsaft
  • 100 ml Gemüsebrühe, doppelt konzentriert
  • 4 EL brauner Zucker
  • 2 TL Salz
  • 2 TL getrocknete Petersilie
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL weißer Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver rosenscharf
  • Hamburgerbrötchen gem. Rezept ( oder gekauft 😉 )

Für die Hamburgerbrötchen benötigt Ihr Folgendes :

  • 1/2 Würfel Hefe
  • ein Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 330 g Mehl
  • 180 ml  Milch
  • 40g Butter
  • 2 Eier
  • Sesam

Am Vortag die Gewürze mit 1 – 2 EL Zucker mischen. Der Zucker macht aus dem Ganzen eine herrlich süßliche Marinade. Dann damit den Braten von allen Seiten gut einreiben und ihn anschließend in einen Gefrierbeutel geben, dabei darauf achten, dass so wenig Luft wie möglich in dem Gefrierbeutel ist, und ihn dann fest verschließen. Zum Ruhen in den Kühlschrank legen.

Am Tag der Zubereitung den Ofen auf 100 Grad Umluft vorheizen. Den Braten am Besten etwa 1 Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur hat.

Den Fruchtsaft, 1 – 2 EL Zucker und die  konzentrierte Brühe (viel Brühpulver und wenig Wasser) mischen. Den Braten aus dem Beutel nehmen und den restlichen Inhalt des Beutels zu der Mischung geben.

Diese Mischung dann in eine feuerfeste Schale füllen und im Ofen auf das untere Drittel  stellen. Der Braten wird auf das Grillrost über die Schale gelegt.

Ein Bratenthermometer etwa mittig einstecken.

Pulled Pork

 

Nach 3 – 4 Stunden sollte der Braten eine Kerntemperatur von etwa 70Grad haben. Den Braten ab dann ab und zu mit der darunter stehenden Flüssigkeit bepinseln – so wird die Kruste unheimlich lecker.

Der Braten sollte nach ca. 6 Stunden eine Kerntermperatur von ca. 90-95 Grad haben.

Dann aus dem Ofen nehmen und in Alufolie und am Besten noch in ein paar Küchenhandtücher einwickeln. Das hält ihn schön warm, denn jetzt muss er erst einmal eine Stunde ruhen – so schwer es auch ist, ihn noch nicht essen zu dürfen 😉

Sollte er länger ruhen, ist das auch gar kein Problem, je länger er ruht, desto schmackhafter wird er. Dann nur den Braten gut „einpacken“, damit er länger warm bleibt.

Die Flüssigkeit unter dem Braten hat während der Garzeit schon eine cremige Konsistenz bekommen. Mit ein bisschen Sahne und Brühe kann man daraus eine leckere Sauce zaubern.

Während der Braten ruht kann man schon mal die Hamburgerbrötchen vorbereiten.

Die Milch mit der Butter, dem Zucker, Salz und Hefe in einem Topf erwärmen, bis sich die Hefe und der Zucker aufgelöst haben.

Ein Ei verquirlen und mit dem Mehl und der Hefemischung in eine Schüssel geben. Den Teig in der Küchenmaschine 10 Minuten lang kneten.

Aus dem Teig dann entweder 6 kleine oder 4 große Kugel formen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit einem Küchentuch abdecken und 30- 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Hamburger Buns

 

Den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober-/Unterhitze)  einstellen.

Das zweite Ei verquirlen, Brötchen damit bestreichen und den Sesam darüber streuen.

Die Brötchen in den Ofen schieben und 10- 15 Minuten goldbraun backen.

buns

 

Nach der Ruhezeit den Braten „entpacken“ und die gesammelte Flüssigkeit in der Folie zu der anderen Soße geben. Diese noch mal erhitzen und bereitstellen.

Den Braten wird nun mit zwei Gabeln auseinander gepflückt, sodass man das Fett wegnehmen kann und zerfaserte Fleischstücke erhält.

Pulled Pork

Auf ein Hamburgerbrötchen geben,etwas von der selbstgemachten Sauce darüber gießen und nach Belieben mit Zwiebeln, anderen Saucen und Gemüse belegen.

Bei uns gab es dazu Rosmarinkartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark.

Dafür braucht Ihr :

  • 1 Pck Drillinge ( Kartoffeln )
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • frischer oder getrockneter Rosmarin

Die Kartoffeln säubern und halbieren. Die Hälften mit der Schnittkante nach oben auf dem Backblech verteilen, dann das Öl darüber träufeln und mit den Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Bei 180 Grad Umluft ( 200 Grad Ober-/ Unterhitze ) 25-30 Minuten backen.

Währendessen den Kräuterquark vorbereiten.

  • 200g Quark
  • 200g Saure Sahne
  • 200g Creme Fraiche
  • 200 g Mayonnaise
  • 2 EL frischer Schnittlauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Den Quark, die Saure Sahne, die Creme Fraichee und die Mayonnaise miteinander verrühren. Die Knoblauchzehen hinein pressen und den Quark mit dem Salz, Pfeffer und Schnittlauch verfeinern. Bis zum Servieren kaltstellen.

Pulled Pork Sandwiches

 

LowCarb- Variante : Das zerfaserte Fleisch  in eine Schüssel geben und immer mal wieder mit ein bisschen Sauce vermischen. Dazu kann natürliche jegliche Art von LowCarb-Beilagen serviert werden. Der Kräuterquark kann macht sich hierzu auch ganz gut.

Ansonsten am Cheatday einfach mal genießen! 😉

Eure Katharina

 

 

 

Zoodles in Parmesan-Sahne-Sauce

Frühling, Sonne, Gartenzeit….

Die Tage werden länger und wir konnten die ersten Sonnenstrahlen im Garten genießen. Dabei bekam ich Lust auf leckeres Gemüse mit einem Hauch von mediteraner Küche 😀

Also gab es bei uns diese leckeren Zooodles, denen ich noch ein paar getrocknete Tomaten zugefügt habe.

Das braucht Ihr für 3-4 Portionen :

  • 2 große Zucchini
  • 700g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechte Würfel geschnitten
  • 1 TL Butter oder Öl
  • 250g getrocknete Tomaten in Öl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 250ml Sahne
  • 225g geriebener Parmesankäse
  • rote Chili-Flocken
  • Salz und Pfeffer
  • getrockneter Basilikum zum Würzen

Als Erstes die Zucchini in die gewünschte Nudelform schälen.

Die Butter oder das Öl in eine große Pfanne geben und erhitzen. Die Hähnchenwürfel von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in der Pfanne rundherum schön braun anbraten.

Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden, die Knoblauchzehen fein hacken. Beides mit einem Esslöffel Öl von den getrockneten Tomaten zu dem Fleisch geben.

Dann die Hitze reduzieren und die Sahne sowie den Parmesankäse einrühren – hier ist wichtig, dass die Hitze des Herdes wirklich nur minimal ist, da der Parmesankäse sonst schnell klumpig wird und das soll er nicht 😉

Zuletzt die Zucchini-Nudeln untermischen und so lange in der Pfanne lassen, bis sie warm sind.

Mit Salz und Basilikum abschmecken.

Guten Appetit 😉

Eure Katharina

Leckere Spargelcremesuppe ( Low Carb )

Oh du schöne Spargelzeit…..

Eigentlich wollten wir leckeren, frischen Spargel genießen, allerdings habe ich bei den kalten Temperaturen eher Lust auf Suppe gehabt. Also gab es Spargelcremesuppe 😀

Und das habe ich für ca. 3-4 Portionen gebraucht:

  • 500 g frischer Spargel
  • 700 ml Wasser
  • 125 g Butter
  • 2 EL Kichererbsenmehl
  • 1 EL Hühnerbrühe
  • 200 ml Sahne
  • frische Petersilie
  • eine Prise Zucker
  • Salz & Pfeffer

Zunächst die Spargelstangen schälen und in Stücke schneiden. Anschließend in einem Topf die Butter schmelzen und die Spargelstücke hineingeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze ca. 15 Minuten dünsten, bis der Spargel bissfest ist.

Die Spargelstücke aus dem Topf nehmen, in die restliche Butter das Kichererbsenmehl hinzugeben und anschwitzen.

Nach und nach unter Rühren das Wasser hinzugeben. Anschließend die Hühnerbrühe hinzufügen und alles aufkochen lassen. Dann die Sparfelstücke wieder zugeben, ich habe hierbei allerdings die Köpfe der Spargelstangen erst mal noch beiseite gelassen.

Die Suppe nun fein pürieren und die Sahne unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Petersilie waschen, fein hacken und damit die Spargelcremesuppe dekorieren.

Ich habe noch Bacon dazu knusprig gebraten, er hat perfekt dazu gepasst.

Lasst es Euch schmecken 😉

Eure Katharina

Hähnchen in Kräutersahne überbacken ( Low Carb )

Was gibt es schöneres, als nach einem entspannten Lauf an der frischen Luft nach Hause zu kommen und sich auf das Abendessen zu freuen?

Ich finde – nichts 😉

Bei uns gab es heute ein leckeres Gericht aus dem Ofen, auf das ich mich schon den ganzen Tag gefreut habe.

Dazu habe ich gebackene Auberginen gemacht, schnell und unkompliziert gleichzeitig im Ofen gegart.

Zum Nachkochen für 2-3 Personen braucht ihr Folgendes :

  • 500g Putenschnitzel
  • 1 Pck. Frühstücksspeck
  • 200 ml Sahne
  • 100g geriebener Käse
  • 2 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • Kräuter der Provence
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Auberginen
  • Öl

Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Die Putenschnitzel von beiden Seiten salzen und pfeffern und mit dem Speck umwickeln.

Die Zwiebel in feine Ringe und die Tomaten in Scheiben schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin scharf anbraten. Schnitzel entnehmen, die Hitze des Herdes reduzieren und in dem Sud die Zwiebelringe andünsten.

Die Schnitzel in eine Auflaufform legen, Zwiebeln darüber verteilen und zum Schluss die Tomatenscheiben darauf  geben.

In der Pfanne nun die Sahne aufkochen, die Kräuter der Provence zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Um die Sauce ein wenig zu binden, ca. 40g Käse zugeben.

Wenn die Sauce sämig ist, diese über die Schnitzel geben und den restlichen Käse darüber streuen.

Die Auberginen in Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Öl darüber träufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles nun in den Ofen geben und bei 175 Grad ca. 30 Minuten backen.

Anrichten und genießen 😉

Eure Katharina

Hackfleischbällchen nach thailändischer Art ( Low Carb )

Hui, da war doch das erste sonnige und warme Wochenende plötzlich da….und einem wird bewusst, viel Zeit zur Bikini-Figur bleibt nicht mehr 😉

Deswegen gab es auch wieder ein leckeres Low-Carb-Gericht bei uns…

Für 2-3 Personen braucht Ihr:

  • 500g Hackfleisch
  • 1 Möhre
  • 2 EL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Chili
  • 1 Ei
  • 2 EL frisch gehackte Petersilie
  • 2 EL Sojasauce
  • Salz und
  • Pfeffer

Für die Sauce :

  • 60 ml Sojasauce
  • 60 ml Hühnerbrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL frisch geriebener Ingwer
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 TL rote Currypaste
  • 100 ml Sahne
  • 1 Prise braunen Zucker

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Möhre fein raspeln und mit den restlichen Zutaten für die Hackfleischbällchen vermengen.

Aus der Hackfleischmischung kleine Bällchen formen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 200 Grad Umluft ca. 30 Minuten garen.

Für die Sauce zunächst das Sesamöl in einem Topf erhitzen. Darin die Currypaste scharf anbraten und das Ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Zum Schluss die Sojasauce und Sahne unterrühren, sämig kochen lassen und mit dem braunen Zucker abschmecken.

Dazu gab es leckeren Reis aus Blumenkohl.

Yummy, yummy, yummy….wir konnten davon mal wieder gar nicht genug bekommen 😉

Lasst es Euch schmecken

Eure Katharina

Low Carb Gnocchis

… ja, Ihr  habt richtig gehört… Leckere Gnocchis aus Blumenkohl, perfekt zum Einsatz in der Low Carb Küche!

Aus diesem Rezept bekommt Ihr eine ganze Menge Gnocchis, allerdings könnt Ihr Sie auch problemlos einfrieren und dann portionsweise auftauen.

Für ca. 150 Gnocchis braucht Ihr Folgendes:

  • 1,5 kg Blumenkohl
  • 5 Eigelb
  • 30g Kokosmehl
  • 200g Mandelmehl
  • 3 EL Guarkernmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Muskatnuss
  • etwas Salz

Zunächst den Blumenkohl von den Blättern befreien und in die einzelnen Röschen zerteilen.

In einem großen Topf Wasser erhitzen, salzen und den Blumenkohl darin weich kochen.

Das Wasser abgießen und den Blumenkohl auskühlen lassen. Dann pürieren.

Die restlichen Zutaten zugeben und alles mit Knethaken zu einer Art Teig verarbeiten. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, einfach noch ein bisschen Kokosmehl oder Guarkernmehl zugeben, bis die Masse fester wird.

Auf einer Arbeitsfläche reichlich Kokosmehl verteilen. Einen Teil des Teiges nehmen und mit den Händen zu einer dünnen Rolle formen. Davon dann ca. 5 mm große Stücke abschneiden und, wenn gewünscht, mit einer Gabel das Motiv in die Gnocchis drücken.

Low Carb Gnocchi

Zum Garen der Gnocchis in einem großen Topf Wasser erhitzen und salzen, die Gnocchis darin für ca. 4-5 Minuten ziehen lassen.

Dazu könnt Ihr jede beliebige Sauce machen, mit der Ihr gerne Eure Gnocchis esst – sofern sie Low Carb ist 😉

Ich habe dazu eine Tomatensauce gemacht und die Gnocchis darin für ca. 15 Minuten überbacken.

Lecker war’s 😉

Ich hoffe, es schmeckt Euch genauso gut wie mir.

Eure Katharina

 

Indisches Butter-Chicken ( Low Carb )

Wie oft höre ich den Satz “ Low-Carb-Kochen ist so einseitig…“!

NEIN, ist es nicht, sage ich Euch 😉 Wenn man sich intensiv damit beschäftigt und sich auch das ein oder andere Lieblingsrezept ansieht, kann man es  auch ganz einfach durch Austausch von Lebensmitteln in eine Variante mit wenig Kohlenhydraten umwandeln. Oder es ist vielleicht auch schon für die Low-Carb-Ernährung geeignet und man muss einfach nur die Beilage dazu anpassen.

So wie auch bei einem meiner Lieblingsrezepte, dem Butter Chicken. Statt Reis gibt es einfach die Variante aus Blumenkohl dazu.

Und das braucht Ihr für zwei Personen

  • 500 g Hühnerbrust
  • Erdnussöl
  • Butter oder Ghee
  • 2 Teelöffel Garam masala
  • 2 Teelöffel Paprika edelsüß
  • 2 Teelöffel Koriander gemahlen
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1/2 Teelöffel Chilipulver (je nach Geschmack)
  • 1 Teelöffel Kardamom
  • 250 g Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 g süße Sahne
  • 50 g Naturjoghurt
  • 1 Esslöffel Honig
  • Saft von 1/4 Zitrone
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • ein daumengroßes Stück Ingwer
  • Salz


Zunächst die Hühnerbrust in große Würfel schneiden, den Ingwer schälen und reiben. Den Knoblauch verarbeiten wir zu einer Knoblauchpaste. Dafür die Zehen erst schälen und dann mit einer Gabel zerdrücken. Wenn sie leicht zerdrückt sind, etwa 1/2 TL Salz zugeben. Der Knoblauch lässt sich dann noch besser zur Paste verarbeiten, da das Salz ihm etwas Wasser entzieht.

Die Tomaten klein schneiden, mit dem Tomatenmark in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Wenn sie eingekocht sind, den Topf vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren.


Einen Wok stark erhitzen und das Hühnerfleisch in etwas Erdnussöl knusprig anbraten (am besten auf drei Portionen aufgeteilt). Sind die Fleischwürfel goldbraun, aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.

Die Hitze des Herdes dann auf ein Minimum reduzieren.

Zwei Esslöffel Butter/Ghee im Wok schmelzen lassen und Garam Masala, Paprika, Koriander, Zimt, Kardamom und Chili hinzugeben und unter ständigem Rühren rösten, bis die Gewürze beginnen zu duften. Alles sollte eine sämige Paste im Wok bilden, dabei ist es sehr wichtig, dass der Wok nicht zu heiß ist, sonst verbrennen die Zutaten.

Sind die Gewürze aufgebrochen, die Fleischwürfel wieder in den Wok geben und mit dem Honig in den Gewürzen wenden, bis das Fleisch gleichmäßig rundherum mit der Gewürzpaste überzogen ist.

Dann die pürierten Tomaten und den Zitronensaft hinzufügen und mit geschlossenem Deckel 20 bis 30 Minuten ganz vorsichtig köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Die Soße muss schön sämig werden.

Den Joghurt und die Sahne dazugeben, mit Salz abschmecken und 5-10 Minuten weiter köcheln lassen, bis die Soße etwas eingedickt ist.

Dann den Wok vom Herd ziehen, Ingwer und Knoblauch unterrühren und alles noch 1-2 Minuten ziehen lassen.

Mit z.B. Blumenkohlreis zusammen servieren:-)

Und, so schwer ist es doch gar, auch bei Low Carb abwechslungsreich zu kochen, oder? 😉

Eure Katharina

Steak mit Brokkoli und Whiskey-Rahm-Sauce ( Low Carb )

Es ist Sonntag, bei uns gibt es da immer etwas Besonderes.

Und was gibt es besseres als ein gutes Stück Fleisch in Kombination mit  frischem Gemüse?! Und da ich ja ein Saucen-Liebhaber bin, darf diese bei mir auch zum Steak nicht fehlen 😉

Wer das Steak lieber pur oder mit Kräuterbutter mag, kann die Sauce natürlich auch weglassen 😉

Und habt keine Angst davor, Steak zu machen, weil es zu trocken werden könnte. Wenn Ihr einmal den Dreh raus habt, ist es gar nicht mehr so schwer 😉

Für zwei Personen habe ich folgendes benötigt :

  • 550g frisches Rinderhüftsteak
  • 500g Brokkoli
  • 150g Speck, in Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl oder Butter zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer
  • 50ml Whiskey
  • 200ml Rinderbrühe
  • 2 EL Worcestershire-Sauce
  • 150g Sahne

Als Erstes den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Den Brokkoli teilen und waschen. Den Knoblauch fein hacken.

Die Steaks evtl. noch zuschneiden. WICHTIG : Darauf achten, dass Ihr das Fleisch in Richtung der Fleischfasern schneidet!

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Steaks darin von allen Seiten je ca. 2 Minuten scharf anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen, nach Wunsch alle Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Auflaufform legen. Dann bei 150 Grad für etwa 10 Minuten in den Ofen geben, wenn Ihr Euer Steak gerne blutig mögt. Für ein Steak „medium rare “ lasst Ihr das Fleisch ca. 3-4 Minuten länger  garen.

Die Steaks waren bei uns ca. 5cm dick und nach 12 Minuten für uns genau richtig gegart 😉

Den Bratensatz nun mit dem Whiskey ablöschen. Die Brühe und die Worcestershire-Sauce zugeben und alles etwas einkochen lassen.

Währenddessen in einer anderen Pfanne ebenfalls Öl erhitzen und darin bei geringer Hitze den Knoblauch andünsten.  Den Brokkoli zugeben und alles für ungefähr 10 Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten. Der Brokkoli soll auf jeden Fall noch bissfest sein. Dann den Speck zugeben und bei erhöhter Hitze anbraten.

Wenn die Sauce gut eingekocht ist, die Sahne zugeben und alles erneut köcheln lassen, bis die Sauce eine dickere Konsistenz hat.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und alles zusammen anrichten.

Und für alle “ Ersttäter “ : Darüber freuen, dass das Steak schön zart geworden ist und es doch gar nicht schwer war 😉

Lasst es Euch schmecken

Eure Katharina

 

Überbackener Fisch ( Low Carb )

Am Aschermittwoch ist alles vorbei,
die Schwüre von Treue sie brechen entzwei
Von all deinen Küssen
darf ich nichts mehr wissen
Wie schön es auch sei
dann ist alles vorbei

Trink auf die Freude, denn heut ist heut
das was erfreut, hat noch nie gereut
fülle mit Leichtsinn dir den Pokal
Karneval, Karneval

Hast du zum Küssen Gelegenheit
Mensch dann geh ran mit Verwegenheit
Sag niemals nein, wenn das Glück dir winkt
bald das Finale erklingt

Am Aschermittwoch ist alles vorbei….

… und auch wir starten heute in die Fastenzeit.

Wie üblich gab es am heutigen Aschermittwoch bei uns Fisch, überbacken mit Tomaten und Mozzarella, dazu ein leckeres Blumenkohlpürree…Ein durchaus gelungenes Abendessen mit wenig Kohlenhydraten.

Das braucht ihr für 2-3 Personen:

  • 3 frische Fischfilets Eurer Wahl ( bei uns war es Pangasius )
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Tomaten
  • 250g Mozzarella
  • Salz und Pfeffer
  • etwas frisch geriebenen Parmesankäse

Zuerst den Ofen auf 190 Grad Umluft ( 210 Grad Ober-/Unterhitze ) vorheizen.

Die Fischfilets von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.

Alle in eine große Auflaufform geben. Nun mit einer Knoblauchpresse die Knoblauchzehen gleichmäßig darüber verteilen.

 

Die Tomaten in feine Scheiben schneiden und darüber verteilen. Den Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und auf die Tomaten geben.

Zum Schluss noch den Parmesankäse nach Belieben frisch über die Fischfilets reiben.

Das Ganze kommt nun für ca.15- 20 Min  in den Ofen. Unbedingt darauf achten, dass es nicht viel länge wird, da der Fisch ansonsten schnell zu trocken wird.

Mit einer Low Carb Beilage zusammen servieren.

Guten Appetit 😉

Eure Katharina