Hirschgulasch in Johannisbeersauce

Es wird wieder kühler draußen und was gibt es schöneres, als sich mit einem leckeren Essen zu wärmen…Da wir sonntags gerne etwas Besonderes essen, gab es heute leckeren Hirschgulasch.

Wir wohnen sehr ländlich und in unserer Nachbarschaft wird gerne gejagt, weshalb wir häufig in den Genuss von wirklich frischem Wild kommen. Diesmal bekamen wir 1kg bestes Hirschgulasch, das wir direkt verarbeitet und genossen haben ;.)

Und das braucht Ihr zum Nachkochen für 4 Personen:

  • 750g Hirschgulasch
  • 1 gr. Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 12 Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 450ml Rotwein
  • 50g Butter
  •  EL Mehl
  • 300ml Rinderbrühe
  • 350g schwarze Johannisbeeren
  • 1 Prise Salz

Die Zwiebel und die Karotte schälen und dünne Scheiben schneiden.

Das Fleisch in ca. 2,5 cm schneiden und zusammen mit dem Lorbeer, dem Pfeffer, der Karotte und der Zwiebel in eine tiefe Schüssel geben.

Mit dem Rotwein übergießen und zugedeckt über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Am nächsten Tag das Fleisch von der  Marinade trennen und gut abtropfen lassen.

Das Fleisch hat nun eine schöne dunkelrote Farbe bekommen.

Die Lorbeerblätter und das Gemüse aufbewahren, die Pfefferkörner entsorgen.

Etwas Butter in einem Schmortopf schmelzen und das Fleisch von allen Seiten darin scharf anbraten, dann aus dem Topf nehmen. In dem Sud das Gemüse andünsten, bis die Zwiebeln leicht glasig sind.  Das Mehl zugeben und ca. 1-2 Minuten anschwitzen lassen, mit Rotwein und Brühe nach und nach aufgießen. Dann die Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer zugeben und den Gulasch zugedeckt 2 Stunden schmoren lassen. Die Sauce wird cremig werden, soll aber nie zu fest werden. Daher bei Bedarf immer wieder etwas Brühe zugeben.

Nach der Garzeit die Lorbeerblätter entnehmen.

Ich lasse die Sauce dann immer schon so, man kann aber auch das Fleisch entnehmen, die Sauce  pürieren und dann über das Fleisch geben.

Hierzu passen perfekt ( am Cheatday ) selbstgemachte Spätzle, ansonsten aber auch eine leckere Lowcarb-Beilage eurer Wahl 😉

Eure Katharina

 

Pulled Pork- wahlweise als Sandwiches mit Rosmarinkartoffeln und Kräuterquark

Die Europameisterschaft hat angefangen, seid ihr auch wieder so im Fussballfieber?

Da ich es kaum bis zum ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft abwarten konnte, habe ich einfach den ganzen Tag gekocht 😛

Irgendwie gehört mich zum Fussballgucken immer fettiges, deftiges Essen und kaltes Bier und ausnahmsweise wollten wir uns auch mal etwas gönnen 😉 Deswegen gab es zum Fussballspiel leckere Pulled Pork – Sandwiches mit Rosmarinkartoffeln und Kräuterquark.

Für das Pulled Pork braucht Ihr für 4 Personen :

  • 1,5 kg Schweinenacken/-rücken
  • 150 ml Apfelsaft
  • 100 ml Gemüsebrühe, doppelt konzentriert
  • 4 EL brauner Zucker
  • 2 TL Salz
  • 2 TL getrocknete Petersilie
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL weißer Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver rosenscharf
  • Hamburgerbrötchen gem. Rezept ( oder gekauft 😉 )

Für die Hamburgerbrötchen benötigt Ihr Folgendes :

  • 1/2 Würfel Hefe
  • ein Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 330 g Mehl
  • 180 ml  Milch
  • 40g Butter
  • 2 Eier
  • Sesam

Am Vortag die Gewürze mit 1 – 2 EL Zucker mischen. Der Zucker macht aus dem Ganzen eine herrlich süßliche Marinade. Dann damit den Braten von allen Seiten gut einreiben und ihn anschließend in einen Gefrierbeutel geben, dabei darauf achten, dass so wenig Luft wie möglich in dem Gefrierbeutel ist, und ihn dann fest verschließen. Zum Ruhen in den Kühlschrank legen.

Am Tag der Zubereitung den Ofen auf 100 Grad Umluft vorheizen. Den Braten am Besten etwa 1 Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur hat.

Den Fruchtsaft, 1 – 2 EL Zucker und die  konzentrierte Brühe (viel Brühpulver und wenig Wasser) mischen. Den Braten aus dem Beutel nehmen und den restlichen Inhalt des Beutels zu der Mischung geben.

Diese Mischung dann in eine feuerfeste Schale füllen und im Ofen auf das untere Drittel  stellen. Der Braten wird auf das Grillrost über die Schale gelegt.

Ein Bratenthermometer etwa mittig einstecken.

Pulled Pork

 

Nach 3 – 4 Stunden sollte der Braten eine Kerntemperatur von etwa 70Grad haben. Den Braten ab dann ab und zu mit der darunter stehenden Flüssigkeit bepinseln – so wird die Kruste unheimlich lecker.

Der Braten sollte nach ca. 6 Stunden eine Kerntermperatur von ca. 90-95 Grad haben.

Dann aus dem Ofen nehmen und in Alufolie und am Besten noch in ein paar Küchenhandtücher einwickeln. Das hält ihn schön warm, denn jetzt muss er erst einmal eine Stunde ruhen – so schwer es auch ist, ihn noch nicht essen zu dürfen 😉

Sollte er länger ruhen, ist das auch gar kein Problem, je länger er ruht, desto schmackhafter wird er. Dann nur den Braten gut „einpacken“, damit er länger warm bleibt.

Die Flüssigkeit unter dem Braten hat während der Garzeit schon eine cremige Konsistenz bekommen. Mit ein bisschen Sahne und Brühe kann man daraus eine leckere Sauce zaubern.

Während der Braten ruht kann man schon mal die Hamburgerbrötchen vorbereiten.

Die Milch mit der Butter, dem Zucker, Salz und Hefe in einem Topf erwärmen, bis sich die Hefe und der Zucker aufgelöst haben.

Ein Ei verquirlen und mit dem Mehl und der Hefemischung in eine Schüssel geben. Den Teig in der Küchenmaschine 10 Minuten lang kneten.

Aus dem Teig dann entweder 6 kleine oder 4 große Kugel formen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit einem Küchentuch abdecken und 30- 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Hamburger Buns

 

Den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober-/Unterhitze)  einstellen.

Das zweite Ei verquirlen, Brötchen damit bestreichen und den Sesam darüber streuen.

Die Brötchen in den Ofen schieben und 10- 15 Minuten goldbraun backen.

buns

 

Nach der Ruhezeit den Braten „entpacken“ und die gesammelte Flüssigkeit in der Folie zu der anderen Soße geben. Diese noch mal erhitzen und bereitstellen.

Den Braten wird nun mit zwei Gabeln auseinander gepflückt, sodass man das Fett wegnehmen kann und zerfaserte Fleischstücke erhält.

Pulled Pork

Auf ein Hamburgerbrötchen geben,etwas von der selbstgemachten Sauce darüber gießen und nach Belieben mit Zwiebeln, anderen Saucen und Gemüse belegen.

Bei uns gab es dazu Rosmarinkartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark.

Dafür braucht Ihr :

  • 1 Pck Drillinge ( Kartoffeln )
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • frischer oder getrockneter Rosmarin

Die Kartoffeln säubern und halbieren. Die Hälften mit der Schnittkante nach oben auf dem Backblech verteilen, dann das Öl darüber träufeln und mit den Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Bei 180 Grad Umluft ( 200 Grad Ober-/ Unterhitze ) 25-30 Minuten backen.

Währendessen den Kräuterquark vorbereiten.

  • 200g Quark
  • 200g Saure Sahne
  • 200g Creme Fraiche
  • 200 g Mayonnaise
  • 2 EL frischer Schnittlauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Den Quark, die Saure Sahne, die Creme Fraichee und die Mayonnaise miteinander verrühren. Die Knoblauchzehen hinein pressen und den Quark mit dem Salz, Pfeffer und Schnittlauch verfeinern. Bis zum Servieren kaltstellen.

Pulled Pork Sandwiches

 

LowCarb- Variante : Das zerfaserte Fleisch  in eine Schüssel geben und immer mal wieder mit ein bisschen Sauce vermischen. Dazu kann natürliche jegliche Art von LowCarb-Beilagen serviert werden. Der Kräuterquark kann macht sich hierzu auch ganz gut.

Ansonsten am Cheatday einfach mal genießen! 😉

Eure Katharina